AG Experimentelle Psychopathologie

Leitung

Ärztlicher Direktor

Prof. Dr. Christian Schmahl

Tel.: 0621 1703-4021

Fax: 0621 1703-4005

E-Mail

K 3, 21, 3. OG, Raum 314

 

Sekretariat: Sabine Irle-Bieker
Tel.: 0621 1703-4002, Fax: 0621 1703-4005, E-Mail

K 3, 21, 4. OG, Raum 312

Beschreibung

Unser Forschungsschwerpunkt liegt auf der Psychopathologie von Stress-assoziierten Erkrankungen, insbesondere der Borderline-Persönlichkeitsstörung und der Posttraumatischen Belastungsstörung. Unser Ziel ist es einerseits Pathomechanismen der Emotionsregulation zu identifizieren, als auch den Einfluss von Stress und Trauma auf kognitive Prozesse zu untersuchen. Ausgehend von diesen Erkenntnissen leiten wir zielgerichtete psychotherapeutische Interventionen ab. Dabei kommen insbesondere die Methoden der Experimentellen Psychopathologie zum Einsatz, d.h. die Modellierung von Pathomechanismen im Rahmen von Verhaltensexperimenten und deren Untersuchung mit Methoden der Bildgebung, peripheren Physiologie und Neurochemie. Beispielsweise untersuchen wir den Zusammenhang von selbstverletzenden Verhaltensweisen  mit Schmerzverarbeitung,  Emotions(dys)-regulation als auch dem Hirnstoffwechsel und entwickeln neue psychotherapeutische Interventionen, wie z.B. das Echtzeit-MRT-gestützte Neurofeedback. Dabei erhalten Patienten in Echtzeit Rückmeldung über die Aktivierung emotionsverarbeitender Hirnregionen und lernen, diese gezielt zu steuern. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt stellt die Untersuchung der Wirkung von Psychotherapie mit neurobiologischen Methoden dar, z.B. indem vor und nach einer Psychotherapie die Emotionsregulation mittels funktioneller Bildgebung untersucht wird.