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AG Entwicklungsneurowissenschaften in der Psychiatrie

Leitung

Arbeitsgruppenleiterin

Dr. Nathalie Holz

Tel.: 0621 1703-4904

E-Mail

Beschreibung

Die Forschungsaktivitäten der AG konzentrieren sich auf empirische Studien zur Entwicklungspsychopathologie. Dabei werden zum einen Entstehung, Verlauf und Folgen psychischer Störungen mit Hilfe epidemiologischer Methoden beschrieben. Zum anderen werden deren biologische, psychologische und soziale Bedingungsfaktoren mittels neurowissenschaftlicher Methoden analysiert. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen zu einem besseren Verständnis der entwicklungspsychologischen und -biologischen Grundlagen psychischer Störungen bei jungen Menschen beitragen und die Konzeption von Programmen zur Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung empirisch unterstützen. Zu diesem Zweck führt die AG seit ihrer Gründung eine umfangreiche und in Deutschland einzigartige prospektive Längsschnittstudie durch: die „Mannheimer Risikokinderstudie“, von der DFG und dem BMBF über mehr als 20 Jahre gefördert, begleitet eine Kohorte von Kindern mit unterschiedlichen frühkindlichen Risikobelastungen in ihrer psychischen Entwicklung von der Geburt bis zum Erwachsenenalter.

Forschungsschwerpunkte im Kontext dieser Studie sind:

 

  • Epidemiologie psychischer Störungen von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter;
  • Untersuchung der langfristigen Folgen frühkindlicher Entwicklungsrisiken;
  • Eltern-Kind-Interaktionsforschung;
  • Neurobiologische Korrelate psychischer Störungen des Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalters;
  • Psychologische und biologische Determinanten riskanten Substanzkonsums bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen;
  • Untersuchung der neuronalen Grundlagen von Gen-Umwelt-Interaktionen bei stressbedingten Erkrankungen (aktueller Schwerpunkt).

Katja Becker (Department of Child and Adolescent Psychiatry, Medical Faculty, Philipps-University Marburg, Marburg, Germany): ADHD research

Stefan Bender (Section for Clinical Neurophysiology and Multimodal Neuroimaging, Child and Adolescent Psychiatric Department, University of Technology, Dresden, Germany): EEG research

Günter Esser (Department of Psychology, University of Potsdam, Germany): Parent-child interaction

Friedhelm Pfeiffer (Centre for European Economic Research, Mannheim, Germany): Non-cognitive skills

Martina Pitzer (Department of Child and Adolescent Psychiatry, University Hospital, Karlsruhe, Germany): Temperament research

Gunter Schumann (Institute of Psychiatry, King’s College, London, UK): Addiction research

Patricia Trautmann-Villalba (Mother-Child Unit, Klinikum Stuttgart, Germany: parent-child interaction

Ulrich S. Zimmermann (Department of Psychiatry, Universitätsklinikum Gustav Carus,  Dresden, Germany: Addiction Research



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de