Molekulares Neuroimaging

Leitung

Abteilungsleiter

Prof. Dr. Gerhard Gründer

Tel.: 0621 1703-1900

Fax: 0621 1703-801900

E-Mail

Therapiegebäude, EG, Raum 0.087

 

Sekretariat:

Hanna Böhm E-Mail
Tel.: 0621 1703-1901

Therapiegebäude, EG, Raum 0.089

Beschreibung

Die am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit zum 1. Januar 2018 neu etablierte Abteilung untersucht die neurobiologischen Grundlagen psychischer Störungen und die Wirkmechanismen psychotroper Substanzen. Dabei kommen vor allem moderne bildgebende Verfahren, insbesondere die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und die funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT), die auf einem modernen PET/MR-Tomografen simultan durchgeführt werden können, zur Anwendung. Der moderne Siemens Biograph mMR PET/MR-Scanner, der im zweiten Quartal 2018 seinen Betrieb aufnimmt, ist Teil der neuen Forschungsinfrastruktur am Zentrum für Innovative Psychiatrie- und Psychotherapieforschung (ZIPP). Die Abteilung versteht sich damit als Knotenpunkt für alle Arbeitsgruppen am ZI und darüber hinaus, die ihre Forschungsansätze um die Untersuchung der Neurochemie am lebenden menschlichen Gehirn erweitern wollen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung ist die translationale und klinische Psychopharmakologie, die sich zum Ziel gesetzt hat, psychotrope Arzneimittel am Menschen, d.h. an gesunden Probanden wie auch an Patienten mit psychischen Störungen, zu charakterisieren und ihre kurz- wie auch langfristigen Wirkungen zu evaluieren. Für frühe experimentelle psychopharmakologische Studien steht am ZIPP eine Forschungsstation mit sechs Betten zur Verfügung. Multizentrische Therapiestudien werden in Kooperation mit zahlreichen nationalen und internationalen Zentren durchgeführt, und Kontakte zu allen Firmen der forschenden pharmazeutischen Industrie erlauben die Teilnahme an klinischen Prüfungen von innovativen Arzneimitteln.

Die Arzneimittelsicherheit und das Therapeutische Drug Monitoring (TDM) stellen einen weiteren Kernpunkt der Arbeit der Abteilung dar. Diese spielt eine zentrale Rolle innerhalb der Arbeitsgruppe TDM der Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie (AGNP). Ziel ist die Verbesserung der Pharmakotherapie in der klinischen Routineversorgung durch eine Personalisierung, wie sie TDM und Pharmakogenetik schon heute erlauben.