AG Neurobiologie mütterlicher Fürsorge
Leitung
AG-Leiter | Wissenschaftler
Dr. Eduard Maier
About me
In mammals, maternal behaviour is essential for the survival and well-being of offspring, and it is closely linked to the oxytocin (OT) system. Although the peripheral effects of OT on maternal behaviour, such as milk ejection and uterine contractions, have been extensively studied, the functions of OT, particularly in higher-order brain areas, are less well understood. Therefore, I plan to investigate the role of OT in cortical processing in the context of maternal care using viral, anatomical, physiological, and behavioural techniques. I hope that this will advance our basic neurobiological understanding of the intimate relationship between mother and infant.
Eddy holds a PhD in Neurobiology and an MD in translational Oncology. He is currently working as a postdoctoral researcher in our team, having been awarded a Walter Benjamin Fellowship by the German Research Foundation (DFG).
Expertise
| Viral techniques | Neuroanatomy |
|---|---|
| In-vivo Electrophysiology | Animal behavior |
Beschreibung
Frühkindliche Bindung hat einen bedeutenden Einfluss auf geistige Gesundheit im Erwachsenenalter. Mütterliche Fürsorge hat einen großen Stellenwert bei der Bildung und Aufrechterhaltung sicher Bindungsverhältnisse, jedoch sind deren grundlegende neuronale Mechanismen unzureichend erforscht. Klar ist, dass Mutterschaft sowohl durch angeborene, größtenteils genetisch festgeschriebene Prozesse geprägt ist. Gleichzeitig erfahren werdende Mütter immense körperliche und mentale Anpassungsvorgänge, die sich gleichermaßen in Physiologie und Verhalten äußern. Ein Großteil dieser Anpassungsvorgänge wird durch neuronal-plastische Umbauprozesse verwirklicht, die ebenfalls genetisch gesteuert, sowie durch äußere Einflüsse (vor Allem durch die Mutter-Kind Interaktion) beeinflusst werden.
Unsere Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt mit Hilfe interdisziplinärer Methoden beide Aspekte mütterlicher Fürsorge zu verstehen. Dabei fokussieren wir uns auf das evolutionär konservierte Neuropeptid Oxytocin, das sowohl die festgeschriebenen („hardwired“), als auch plastische Vorgänge reguliert und somit essentiell für eine erfolgreiche Mutter-Kind Interaktion ist. Speziell wollen wir die molekularen, zellulären und physiologischen Wirkungen verstehen, die Oxytocin auf kortikale Netzwerke, Plastizität und Verhalten in der Mutterschaft hat. Wir hoffen damit Grundlagen für präklinische- und klinische Studien zu bilden und somit den Weg für die Erforschung neuartiger Therapieoptionen bei gestörten Mutter-Kind Interaktionen zu ebnen.
Prof. Dr. Valery Grinevich (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit)
Prof. Dr. Michael Brecht (Humboldt-Universität zu Berlin)
Dr. Ferdinant Althammer (Universitätsklinikum Heidelberg)
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de
