Adoleszentenzentrum

Leitung

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Tobias Banaschewski
Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters und Stellvertretender Direktor des ZI
Tel.: 0621 1703-4501, E-Mail

Sekretariat: Tel.: 0621 1703-4502, Fax: 0621 1703-4505
Beate Rothacker, E-Mail
Sylke Rauscher, E-Mail

Prof. Dr. med. Martin Bohus
Wissenschaftlicher Direktor des Instituts
für Psychiatrische und Psychosomatische Psychotherapie (IPPP)
Tel.: 0621 1703-4001, Fax: 0621 1703-4005, E-Mail

Sekretariat: Sabine Irle-Bieker
Tel.: 0621 1703-4002, Fax: 0621 1703-4005, E-Mail

Prof. Dr. med. Christian Schmahl
Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin
Tel.: 0621 1703-4021, Fax: 0621 1703-4005, E-Mail

Sekretariat: Sabine Irle-Bieker
Tel.: 0621 1703-4002, Fax: 0621 1703-4005, E-Mail

Oberärzte

Dr. med. Frank Enning E-Mail
Tel.: 0621 1703-4181, Fax: 0621 1703-4005

Sekretariat: Esther Wirth  E-Mail
Tel.: 0621 1703-4022, Fax: 0621 1703-4005

Dr. Sarah Hohmann E-Mail

Sekretariat: Tel. 0621 1703-4522
Andrea Morawetz, E-Mail
Marion Kramper-Erb, E-Mail

Adoleszentenzentrum

Ärztliche Mitarbeitende

Allgemeines

Allgemeines

Das Adoleszentenzentrum ist eine gemeinsame Behandlungseinheit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin sowie des Instituts für Psychiatrische und Psychosomatische Psychotherapie und verfügt aktuell über 15 stationäre Betten und 12 teilstationäre Plätze. Durch die enge Zusammenarbeit dieser drei Abteilungen finden Patienten hier erstmals in Deutschland ein störungsspezifisches und kontinuierliches Behandlungsangebot über die komplette Phase der Adoleszenz.

Unser „Track-Konzept“ sieht vor, die Patientinnen von einem konstanten Behandlungsteam durch wichtige Lebensphasen wie Schul- und Ausbildungsabschluss, Partnerschaft und selbständiges Wohnen zu begleiten und zu unterstützen. Im Zentrum steht ein langfristig angelegtes ambulantes Behandlungsangebot, ergänzt durch stationäre und teilstationäre Therapie. Dies  ermöglicht  eine flexible Anpassung an die jeweilige Patientensituation und verbessert dadurch die soziale Integration von Patientinnen durch Verminderung von Lücken in Schul- und Ausbildungszeiten.

Station

Station

Auf 27 voll- und teilstationären Plätzen, werden Patienten im Alter von 16 bis 24 Jahren, die unter Störungen der emotionalen Regulation leiden, nach dem Konzept der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) behandelt.

Ambulanz

Ambulanz

Zentralambulanz

Häufig ist auch schon eine ambulante Therapie alleine ausreichend. Ansonsten wird die ambulante Behandlung direkt im Anschluss an die stationäre Therapie erfolgen. Hier bieten wir Einzeltherapie und spezifische Gruppentherapie für Patienten an, aber auch Angebote für deren Angehörige.

Behandlungsschwerpunkte

Behandlungsschwerpunkte

Das Modellprojekt Adoleszentenzentrum am ZI bietet eine variable und kontinuierliche Behandlung für Patienten im Alter von 16 bis 24 Jahren, die unter Störungen der emotionalen Regulation leiden.

Unser Behandlungsangebot richtet sich an Patienten, bei denen der Verdacht auf eines oder mehrere der folgenden Störungsbilder vorliegt:

  • Borderline-Persönlichkeitsstörung (Probleme mit Selbstverletzungen, Stimmungsschwankungen, negativem Selbstbild und Einsamkeit)
  • Hyperkinetische Störungen (ADHS) (Probleme mit Aufmerksamkeit, Impulsivität, innerer Unruhe)
  • Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen (Probleme mit Impulsivität und im zwischenmenschlichen Bereich)

Bei welchen Problemen erhalte ich Hilfe?

Bei welchen Problemen erhalte ich hier Hilfe?

Sie sind zwischen 16 und 24 Jahre alt?

Sie leiden unter starken, unangenehmen Emotionen und Stimmungsschwankungen?

Sie entwickeln Essstörungen, oder Selbstverletzungen, oder haben ausgeprägte Probleme mit Aufmerksamkeit und Impulsivität?

Sie verachten sich selbst oder Ihren Körper und haben das Gefühl, anders zu sein, als alle anderen?

Sie sehen sich als Außenseiter und haben beständig Angst, sich zu blamieren?

Das Adoleszentenzentrum am ZI bietet kurz- und längerfristige Hilfe für diese psychischen Probleme.

Wir bieten eine sorgfältige ambulante Diagnostik und entwickeln zusammen mit Ihnen, und falls Sie dies wünschen auch mit Ihren Angehörigen, einen auch langfristig wirksamen Behandlungsplan. Wir bieten ambulante Einzel- und Gruppentherapie, aber auch stationäre und teilstationäre intensive Behandlungsprogramme an. Die angebotene Therapie, die Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT), wurde spezifisch für diese Probleme entwickelt und ist wissenschaftliche nachweisbar wirksam. Im Vordergrund steht dabei immer das Vermitteln von Fertigkeiten zum Umgang mit Stimmungsschwankungen, heftigen Emotionen und Impulsen. Aber auch ein Training zum besseren Umgang mit Anderen und dem Gefühl der Einsamkeit.

Therapiekonzept

Therapiekonzept

Das Adoleszentenzentrum arbeitet nach dem Konzept der Dialektisch Behavioralen Therapie (DBT): Im Zentrum der Behandlung steht die Vermittlung von spezifischen Fertigkeiten zur Stresstoleranz, Emotionsregulation, Selbstakzeptanz und zwischenmenschlicher Kompetenz.

Die stationäre oder teilstationäre Behandlung dauert 12 Wochen und gliedert sich in mehrere Phasen, während derer zunächst Fertigkeiten zur Verbesserung der Stresstoleranz und der Emotionsregulation erworben werden sollen. Auf dieser Basis wird dann, orientiert an den individuellen Schwierigkeiten und Bedürfnissen der einzelnen Patienten und unter Einbezug der Familien und Bezugspersonen, an einer Vertiefung der erworbenen Fertigkeiten und einem Transfer in den Alltag gearbeitet.

Hierzu wird jede/r/m Patient/in ein Bezugstherapeut (Arzt oder Psychotherapeut) sowie zwei Bezugsbetreuer (Pfleger oder Pädagoge) zugeordnet. Neben den therapeutischen Einzelgesprächen finden zahlreiche therapeutische Gruppen (z. B. Skillsgruppe/Achtsamkeitsgruppe) sowie Beschäftigungs- und Sportangebote statt.

Schulpflichtige Patienten können die dem ZI angegliederte Schule für Kranke II bis zu fünf Stunden am Tag besuchen. Alternativ können gemeinsam mit z.B. dem Sozialdienst oder den Ergotherapeuten Möglichkeiten für Praktika überlegt und berufliche Perspektiven erarbeitet werden.

Die ambulante Behandlung kann dann entweder direkt im Anschluss an die stationäre Therapie erfolgen. Häufig ist auch eine ambulante Therapie alleine ausreichend. Hier bieten wir Einzeltherapie und spezifische Gruppentherapie für Patienten an, aber auch Angebote für deren Angehörige.

Behandlungsbausteine

Behandlungsbausteine

Wie bieten ein umfassendes modulares Behandlungsprogramm, das sich am derzeit gültigen wissenschaftlichen Standard, der Dialektisch Behavioralen Therapie (DBT) orientiert.

Je nach Bedarf bieten wir

  • Diagnostik
  • Gruppentherapie

Ambulante Behandlung

  • Einzeltherapie
  • Gruppentherapie
  • Sozialarbeiterische Betreuung
  • Angehörigenberatung

Stationäre und Teilstationäre Behandlung

  • Einzeltherapie
  • Gruppentherapieangebote
  • Familienarbeit, Elterngespräche
  • Medikamentöse Behandlung, ärztliche Beratung
  • Ergotherapie
  • Sport-, Bewegungstherapie
  • Soziotherapeutische Maßnahmen
  • Erlebnispädagogik

Zertifiziertes Behandlungsangebot durch den Deutschen Dachverband DBT

Schule

Schule im Quadrat J 5

Schulleitung: Dipl.-Päd. Petra Rexroth, M.A. (SR'in) / Markus Schulz (SKR)

Adresse: Schule im Quadrat J5 
Zentralinstitut für Seelische Gesundheit
J 5, 68159 Mannheim

Kontakt: Tel.: 0621  1703-1650; Fax: 0621 1703-1655; E-Mail

Die Schule im Quadrat J5  ist eine staatliche Mannheimer Schule, in der alle Kinder und Jugendliche unterrichtet werden, die stationär in der Kinder- und Jugendpsychiatrie am ZI behandelt werden. 

Die Außenstelle der Schule befindet sich am Kinderheim Wespinstift in Mannheim- Vogelstang. Dort werden zwei Intensivgruppen unterrichtet.
Schulträger ist die Stadt Mannheim, die Schulaufsicht liegt beim Staatlichen Schulamt Mannheim.

Recht auf Bildung: Die Klinikschule sichert das Recht auf Bildung und Erziehung junger Menschen, auch wenn diese wegen einer längeren Erkrankung nicht ihre Heimatschule besuchen können. Die Klinikschule kann Prüfungen abnehmen und Zeugnisse ausstellen.

Die Schülerinnen und Schüler aller Alters- und Klassenstufen, Bildungsgängen und Schularten kommen vorwiegend aus Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis, aus anderen Teilen Baden-Württembergs, Rheinland-Pfalz, Hessen oder auch aus anderen Bundesländern.

Die Lehrerinnen und Lehrer haben die Lehrbefähigung für Grund- und Hauptschule, für Realschule und Gymnasium sowie für die verschiedenen Sonderschulen.

Der Unterricht: Die Schüler lernen in Gruppen von sechs bis acht Schülern. Methodisch und didaktisch orientiert sich der Unterricht an der individuellen Leistungsfähigkeit, am Leistungsstand des einzelnen Schülers und am Stoffplan der Heimatschule.

Sonderpädagogischer Förderbedarf: Die Klinikschule ist laut Schulgesetz Baden-Württemberg eine Sonderschule für alle Schularten.
Besonderer Förderbedarf entsteht durch die Beeinträchtigung von Lernen und von Leistung durch die Krankheit.

Diagnostik und Beratung sind wichtige Aufgaben unserer Lehrkräfte.

Förderdiagnostische Ziele sind: die gesunden Anteile zu stärken und Lernfähigkeit aufzubauen, Lernrückstände aufzuholen, Teilleistungsstörungen zu erkennen und Therapieschritte aufzuzeigen, Lernmotivation freizusetzen und Fertigkeiten zu aktivieren, Reintegration beratend zu unterstützen, Schullaufbahnwechsel einzuleiten und Berufsorientierung anzubahnen.

Zusammenarbeit mit der Klinik: Als Fachteam zu den Fragen des Lernens und der Schullaufbahn arbeiten wir in enger Kooperation mit den verschiedenen Ebenen der Klinik zusammen und nehmen an Visiten, schulrelevanten Fallbesprechungen, Eltern-, Jugendamts- und Hilfeplangesprächen teil.

Zusammenarbeit zwischen Klinikschule und Heimatschule: Klinikschule und Heimatschulen arbeiten in enger Kooperation zusammen. Während des Klinikaufenthaltes sollen keine Lernlücken entstehen. Nach der Entlassung aus der Klinik nehmen die Schülerinnen und Schüler möglichst wieder am Unterricht ihrer Heimatklasse teil. Dazu arbeiten sie in der Klinikschule an ihrem Unterrichtsstoff, schreiben Klassenarbeiten, lernen auf Prüfungen, können Zeugnisse bekommen. Oder sie arbeiten an speziellen Förderprogrammen, um Lernschwierigkeiten überbrücken und überwinden zu können.

Sonderpädagogische Beratungsstelle: Eine Beratungsstelle wurde an der Schule eingerichtet: für Kinder im Vorschulalter in stationärer oder ambulanter Behandlung am ZI, bei sonderpädagogischer Fragestellung und Förderbedarf, für Schüler und Eltern bei Entwicklungs-, Lern- und Sprachstörungen im Zusammenhang mit psychiatrischen Auffälligkeiten, für vorschulische Einrichtungen, Schulen und Frühberatungsstellen als Kontaktmöglichkeit zur Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik am ZI.

Flyer

Links

Links Adoleszentenzentrum

Forschungsseite der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Forschungsseite der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin / Research Projects of the Dept. of Psychosomatics and Psychotherapeutic Medicine

Forschungsseite des IPPP

Hochschulambulanz des Instituts für Psychiatrische und Psychosomatische Psychotherapie / Privatambulanz

 

externe Links

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie ev. V. (www.dgkjp.de)

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (www.awmf.org)

Förderkreis Kinder- und Jugendpsychiatrie e. V.

Kita-Projekt der Stiftung "Achtung! Kinderseele"

Gruppe für Kinder psychisch kranker Eltern (www.pb.ekma.de)

Drogenverein Mannheim e.V. (www.drogenverein-mannheim.de)

 

Aus- und Weiterbildung: DBT / Continuing education: DBT

Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Psychotherapie (AWP)

Dachverband DBT

 

Aus- und Weiterbildung: Behandlung von Traumafolgestörungen /
Continuing education: Treatment of post-traumatic stress disorders

Mannheimer Currculum Spezielle Psychotraumatherapie

 

Kooperationspartner / Co-oporations

Sportpsychiatrie des ZI, Mannheim, Heidelberg

Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychosomatik Freiburg, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie (Prof. Dr. M. Berger / PD Dr. K. Lieb)

Behavioral Research & Therapy Clinics, University of Washingten, Seattle, Washington USA (Prof. Dr. M. Linehan)

 

Kompetzenzentrum Psychotherapie an den medizinischen Fakultäten Baden-Württembergs / Center of Excellence for Psychotherapy
www.psychmed-bw.de

 

European Network for Ambulatory Assessment

www.ambulatory-assessment.org

 

Fachgesellschaften / Professional Associations

Deuschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie e. V.

 

PatientInnen Seiten und Initiativen / Patient initiatives

www.borderline-community.de

www.rotetraenen.de

www.borderline-netzwerk.de

www.borderline-plattform.de

www.versteckte-scham.de

www.borderline-point.de