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AG Translationale Psychopharmakologie

Leitung

Dipl. Ing. Biotechnologie | Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Dr. rer. nat. Marcus Meinhardt

Tel.: 0621 1703-1904, -6258

E-Mail

Therapiegebäude, EG, Raum 060 | Laborgebäude, 1. OG, Raum 143

Beschreibung

Die 2021 gegründete Forschungsgruppe ist zwischen dem Institut für Psychopharmakologie (präklinische Forschung) und der Abteilung für Molekulares Neuroimaging (klinische Forschung) verankert und konzentriert sich auf die Entwicklung neuartiger therapeutischer Ansätze sowie die Evaluierung neuer Wirkstoffkandidaten (Target-Validierung) im Bereich von Substanzstörungen, um letztlich Go/No-Go-Entscheidungen für die klinische Entwicklung zu treffen.

Die in der Gruppe verwendeten Techniken reichen von klassischen molekularen & biochemischen Methoden über innovative transgene in vivo Manipulationen bis hin zu modernsten Neuroimaging-Ansätzen (Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Magnetresonanztomographie (MRT)) in präklinischen Tiermodellen für Suchterkrankungen und damit verbundene Komorbiditäten. Unser auf dem DSM-5 basierendes Modell für Alkoholsucht hat eine hohe Vorhersagekraft bewiesen und ist daher international als Goldstandard-Modell in der pharmazeutischen Industrie für die Prüfung neuer Medikamente gegen Rückfälle anerkannt.

Der Weg zur klinischen Anwendung vielversprechender Medikamentenkandidaten kann in unserer einzigartigen translationalen Plattform beschritten werden, die aus einer stationären „Early Clinical Trial Unit“ für experimentelle psychopharmakologische Studien im Zentrum für innovative psychiatrische und psychotherapeutische Forschung (ZIPP) besteht.

Ein Schwerpunkt der Forschungsgruppe ist es auch, Fragen der Datenrobustheit und Generalisierbarkeit von Daten große Bedeutung beizumessen, um qualitativ hochwertige entscheidungsunterstützende Forschung zu neuen Medikamentenkandidaten für Suchterkrankungen durchzuführen. Dazu haben wir das 3R-Zentrum Rhein-Neckar für Tierversuche in der Psychiatrie etabliert, welches sich den 3R-Tierschutzprinzipien (3R: reduce, refine, replace) und der Stärkung der Validität, Robustheit und Rigorosität präklinischer Daten verschrieben hat, um einen reibungsloseren, schnelleren und sichereren Übergang von der präklinischen zur klinischen Prüfung und Arzneimittelzulassung zu ermöglichen (siehe www.3r-rn.de).



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de