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Projekte: Psychiatrische Epidemiologie und demographischer Wandel

Weyerer S. BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung : AGeQualiDe-Studie: Bedarf und Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen, direkte Kosten und gesundheitsbezogene Lebensqualität bei hochaltrigen Hausarztpatientinnen und -patienten (85+). 11/2013-10/2016.

Im Rahmen der Studie sollen gedeckter und ungedeckter Bedarf und die mit den Bedarfen assoziierte Inanspruchnahme von medizinischen und nicht-medizinischen Versorgungsleistungen, direkte Ksoten und gesundheitsbezogene Lebensqualität bei hochaltrigen Hausarztpatienten untersucht werden. Die Studie schafft erstmalig umfassendes Wissen über mögliche modifizierbare Einflussvariable der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei Hochaltrigen und damit eine Ausgangsbasis zur Verbesserung der bedarfsgereichten Versorgung und zur Steigerung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität.

Weyerer S. BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung 01GY1155B: Verbundprojekt Depression im Alter: Versorgungsbedarf, Inanspruchnachme von Gesundheitsleistungen und Kosten (AgeMooDe Studie). 02/2012-01/2015.

Die Studie zielt auf die Beschreibung des Versorgungsbedarfs, der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und der Kosten von Depressionen im Alter auf der Ebene der Primärversorgung („Bottom-up“) unter Einbezug der Perspektiven relevanter Akteure. Dies erlaubt einen Vergleich der Kosten von erkannten und nicht erkannten Depressionen und die Untersuchung der zeitlichen Entwicklung der Kosten von Depressionen im Alter, sowie die Berücksichtigung relevanter Subgruppen. Aufgrund der besonderen Expertise analysiert das Mannheimer Zentrum vor allem die Inanspruchnahme von Pflegeleistungen und die Determinanten der Institutionalisierung, mit besonderem Fokus auf der Angehörigenperspektive. Besondere Forschungsschwerpunkte: Versorgungsforschung, pflegende Angehörige und Institutionalisierung.

Weyerer S. BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung 01GY1124: INTEPROF: Interprofessional collaboration and communication in nursing homes: a qualitive exploration of problems in medical care for nursing home residents and development of improvement strategies. 02/2012-07/2014.

Weyerer S. BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung 01GY1124: Interprofessional collaboration and communication in nursing homes: a qualitive exploration of problems in medical care for nursing home residents and development of improvement strategies. 02/2012-07/2014.

Weyerer S. BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung 01ET1006G: Verbundprojekt: Komorbidität und Multimorbidität in der hausärztlichen Versorgung (MultiCare), TP 1. 01/2011-12/2013.

Teilprojekt 1: Untersuchung von Multimorbiditätsmustern in der hausärztlichen Versorgung; Analyse des Einflusses von Ressourcen und Risikofaktoren, die mit diesen Mustern verbunden sind; Beschreibung der langfristigen Entwicklung patientenseitiger Endpunkte wie Behinderung oder gesundheitsbezogener Lebensqualität; Zusammenhang von Multimorbidität mit Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und Kosten.

Weyerer S. BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung 01GI0712: Kompetenznetz Demenzen, Epidemiologie . 01/2011-12/2013.

Identifikation von Risikofaktoren für den ungünstigen, schnellen (rapiden) Verlauf von inzidenten Demenzen in einer initial primärärztlichen Kohorte (inkl. der Analyse von Determinanten von kognitiver Verschlechterung, Pflegebedürftigkeit und Institutionalisierung); Charakterisierung der spät beginnenden Demenzen ( 85 Jahre) im Vergleich zu früher beginnenden (75-80 Jahre); Charakterisierung der Lebensendphasen mit Demenz; Vorhersage von Komplikationen (im Demenzverlauf); Inanspruchnahme des Gesundheitswesens durch Demente im Vergleich zu einer gesunden Kontrollgruppe; Analyse der Prädiktionskraft von blutbasierten Biomarkern für die Inzidenz einer Demenz sowie für ihren Verlauf.

Weyerer S. EU - Europäische Union 004A: INTERREG IVB NWE, HDC: Health and Demographic Changes. 05/2008-12/2012.

Das Ziel des Projektes besteht darin, einen transnationalen Expertenkreis in der ENO- Zone zu schaffen, der auf dem Gesundheitssektor Antworten geben kann: auf die demographischen Veränderungen, die durch die Alterung der Bevölkerung verursacht werden. Die Zusammenarbeit zwischen der Universitätsklinik von Strasbourg, dem Centre Hospitalier Régional von Metz-Thionvill, dem Centre Hospitalier Universitaire von Liège, dem Centre Hospitalier von Luxembourg, dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, der Fakultät für Psychologie und Sciences de l’Education der Universität Genf, der Universität von Maastricht und der Conseil Général du Bas Rhin soll einen Expertenkreis schaffen, - um innovative und zukunftsweisende Betreuungs- und Behandlungsmethoden zu entwickeln und zu erproben - um Antworten auf die Probleme der Bevölkerungsentwicklung zu finden. Die Partner wollen auf dem Gebiet der Gesundheit gemeinsame transnationale Lösungen suchen, die den mittel- und langfristigen Folgen der Probleme der Alterung der Bevölkerung. Die Regionen, die sich in dieser Zusammenarbeit engagieren, sind alle mit denselben demographischen Problemen konfrontiert : Die Zahl der über 65-jährigen wächst und die erwerbsfähige Bevölkerung wird geringer. Diese beiden Phänomene zusammen beeinflussen zwangsweise die Bevölkerungsentwicklung der Länder. Die transnationale Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Universitäten und öffentlichen Einrichtungen wird gemeinsame Lösungen hervorbringen können, und nicht wie zur Zeit in jeder Region nur sehr spezifische. Nur so können die negativen Effekte der zwei genannten Phänomene erfasst und ihnen im Gesundheitswesen wirksam begegnet werden. So wird jede dieser Einrichtungen von den anderen profitieren. Richtungsweisende und innovative Vorschläge werden erprobt und in die Tat umgesetzt werden können. Die Zusammenarbeit der Partner basiert auf transnationalen und interdisziplinären Teams. Sie setzen sich zusammen aus Ärzten, Krankenschwestern in leitenden Funktionen, Neuropsychologen, Gesundheitsmanagern, Lehrern, Universitätsprofessoren, Beauftragten für die Öffentlichkeitsarbeit, Verantwortlichen für Verwaltung und Finanzierung. Sie bringen für das Projekt ihre spezielle professionelle und soziale Kompetenz ein. Die verschiedenen Personen, die in diesem Projekt zusammenarbeiten, werden ihre Arbeit bewerten, diskutieren und aufeinander abstimmen. Sie werden danach mittel- und langfristige Lösungen vorschlagen als Antwort auf die entscheidenden menschlichen und ökonomischen Probleme der Gestaltung und Entwicklung in den Ländern, die durch die älter werdende Bevölkerung und seine Betreuung im Gesundheitswesen verursacht werden. Ziele der Zusammenarbeit sind: - Erfassung der Probleme, die das Älterwerden der Bevölkerung auf dem Gebiet des Gesundheitswesens mit all seinen Konsequenzen mit sich bringt, indem man von den Kenntnissen und der Praxis jedes einzelnen Partners profitiert. Schliesslich soll ein Expertenteam geschaffen werden, das neue Vorschläge macht, die erfahrungs- und lösungsorientiert sind, um den schwierigen gemeinsamen und transnationalen Problemen zu begegnen. - Austausch und Transfer von Kompetenzen und Technologien der verschiedenen Partner bezüglich der Gesundheitsbetreuung ihrer älteren Bewohner. - Anwendung der Informations- und Kommunikationstechnologien, die durch die Zusammenarbeit der Gruppe « HOSPITAL », im Rahmen des INTERREG IIIB Programms eingerichtet wurden, den weiteren Ausbau und die Schaffung von neuen Möglichkeiten, die dem gegenwärtigen Programm INTERREG IVB dienen.


Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de