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Prof. Dr. Michèle Wessa

Tel.: 0621 1703-7490

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Sekretariat

Heike Schmidt-Harth MTA-F
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Über mich — Michèle Wessa

Ich habe Psychologie an der Universität Mannheim und der Humboldt-Universität zu Berlin studiert – und rückblickend war das eine perfekte Wahl. Nachdem ich als wissenschaftliche Hilfskraft und Praktikantin am ZI in Mannheim erste wissenschaftliche Luft geschnuppert hatte, stand für mich fest, dass ich gerne in die Wissenschaft im Bereich klinische Psychologie gehen möchte. Dies habe ich nach Beendingung meines Studiums auch getan und promovierte am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit bei Herta Flor zum Thema „Neuronale Korrelate impliziter und expliziter Gedächtnisprozesse bei der Posttraumatischen Belastungsstörung“. Diese Doktorarbeit war mein Eintritt in die Welt der Neurowissenschaften und über ein PostDoc-Aufenthalt in Frankreich konnte ich vor allem meine fMRI-Kenntnisse vertiefen und gleichzeitig ein wissenschaftliches Netzwerk aufbauen, das bis heute trägt. 

 

Meine Stationen an der Universität Heidelberg als Professorin für Experimentelle Psychopathologie und Bildgebung und an der Johannes Gutenberg Universität Mainz für Neuropsychologie und Klinische Psychologie haben mir gezeigt, dass eine Erweiterung des Fokus sowohl inhaltlich als auch methodisch immer möglich und wertvoll ist. So konnte ich in Mainz meine Forschungsarbeit um die neurowissenschaftliche, aber auch angewandte Resilienzforschung und Interventionsentwicklung erweitern und als Gründungsmitglied des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung intensiv vorantreiben. Erst 2020 ist dann die Sportpsychologie hinzugekommen, ein Forschungsgebiet, welches mich schon lange interessiert und fasziniert hat - Resilienzforschung und Sportpsychologie passt so gut zusammen, dass ich es unbedingt verbinden wollte und die Ausbildung zur Sportpsychologin am Center for Mental Excellence hat mir den entscheidenden Impuls gegeben.

 

Mehr Details zu meinen Forschungsthemen finden Sie in der Beschreibung der Abteilung sowie der einzelnen Forschungsprojekte.

 

Michèle Wessa hat ein Diplom in Psychologie, einen Doktortitel in Psychologie und eine Habilitation (venia legendi) in Neuropsychologie, Klinischer Psychologie und Medizinischer Psychologie. Vor kurzem wurde sie auch als Sportpsychologin zertifiziert. Nachdem sie von 2011 bis 2013 Professorin an der Universität Heidelberg und von 2013 bis 2024 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz war, ist sie nun zurück als Professorin an der Universität Heidelberg und leitet die Abteilung für Cancer Survivorship und psychologische Resilienz am DKFZ Hector Krebsinstitut sowie die Abteilung für Neuropsychologie und psychologische Resilienzforschung am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit.


Publikationen in peer-reviewed Zeitschriften seit 2006

TOP 5 Publikationen:

  1. Petri-Romão P, Mediavilla R, Restrepo-Henao A, Puhlmann LM, Zerban M, Ahrens KF, Barbui C, Basten U, Bayón C, Chmitorz A, Felez-Nobrega M, Kollmann B, Lieb K, McDaid D, McGreevy KR, Melchior M, Muñoz-Sanjosé A, Neumann RJ, Park AL, Plichta MM, Purgato M, Reif A, Schenk C, Schick A, Sebastian A, Sijbrandij M, Smith P, Tüscher O, Wessa M, Witteveen AB, Yuen KS, Haro JM, Ayuso-Mateos JL, Kalisch R. Positive appraisal style predicts long-term stress resilience and mediates the effect of a pro-resilience intervention.Nat Commun. 2025 16(1):10269.
  2. Wessa M, Linke J, Witt SH, Nieratschker V, Esslinger C, Kirsch P, Grimm O, Hennerici MG, Gass A, King AV, Rietschel M. The CACNA1C risk variant for bipolar disorder influences limbic activity.Mol Psychiatry. 2010 15(12):1126-7. Epub 2010 Mar 30.
  3. Linke J, King AV, Rietschel M, Strohmaier J, Hennerici M, Gass A, Meyer-Lindenberg A, Wessa M. Increased Medial Orbitofrontal and Amygdala Activation: Evidence for a Systems-Level Endophenotype of Bipolar I Disorder.Am J Psychiatry. 2012 169(3):316-25. Epub 2012 Jan 19.
  4. Kanske P, Heissler J, Schönfelder S, Forneck J, Wessa M. Neural correlates of emotional distractibility in bipolar disorder patients, unaffected relatives, and individuals with hypomanic personality.Am J Psychiatry. 2013 170(12):1487-96.
  5. Houenou J, Wessa M, Douaud G, Leboyer M, Chanraud S, Perrin M, Poupon C, Martinot JL, Paillere-Martinot ML. Increased white matter connectivity in euthymic bipolar patients: diffusion tensor tractography between the subgenual cingulate and the amygdalo-hippocampal complex.Mol Psychiatry. 2007 12(11):1001-10.


Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de