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Hotline für Menschen mit psychischen Belastungen

Das Land Baden-Württemberg hat mit Unterstützung des ZI unter 0800 377 377 6 eine telefonische Beratung eingerichtet für Menschen mit psychischen Belastungen durch die Corona-Pandemie.

Eine Frau schaut nachdenklich aus dem Fenster. Die Corona-Pandemie führt zu psychischen Belastungen.

Schlafstörungen, Existenzängste, Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus, Panikattacken, Depressionen oder depressive Verstimmungen – psychische Probleme durch die Corona-Pandemie können sich auf unterschiedliche Art äußern. Foto: istockphoto.com / © RawPhoto1

Die Corona-Pandemie ist für viele Menschen eine große psychische Belastung. Zu eingeschränkten sozialen Kontakten und möglichen Konflikten zu Hause kommen häufig Fragen, wie es mit dem eigenen Job und der Familie weitergeht. „Mit dieser Situation lassen wir die betroffenen Menschen im Land nicht allein – und bieten ihnen professionelle Hilfe und Unterstützung“, sagt Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha in Stuttgart. Gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim, der Landesärztekammer, der Landespsychotherapeutenkammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg hat das Land eine Hotline zur psychosozialen Beratung eingerichtet. Die kostenfreie Nummer 0800 377 377 6 ist ab sofort freigeschaltet. Expertinnen und Experten stehen dort täglich von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung.

Psychische Probleme äußern sich unterschiedlich

„Das Land befindet sich in einer absoluten Ausnahmesituation. Schlafstörungen, Existenzängste, Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus, Panikattacken, Depressionen oder depressive Verstimmungen – psychische Probleme durch die Corona-Pandemie können sich auf unterschiedliche Art äußern. Mit der Hotline schaffen wir ein niederschwelliges Angebot. Jede und jeder bekommt dort im Bedarfsfall professionelle Hilfe – schnell und unbürokratisch“, sagt Minister Lucha.

Fachkräfte bieten professionelle Beratung

Betreut wird die Hotline von ehrenamtlichen psychologischen und ärztlichen Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendpsychotherapeuten sowie von Fachkräften, die in der ambulanten betreuten gemeindepsychiatrischen Versorgung, in psychiatrischen Kliniken und in Beratungsstellen arbeiten. „Ich bin froh, dass wir mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, der Landesärztekammer, der Landespsychotherapeutenkammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg starke Partner an unserer Seite haben. Ihnen allen danke ich ganz herzlich für Ihren Einsatz und Ihr Engagement – auch in Zeiten der Krise“, betonte Lucha. Baden-Württemberg sei in Sachen Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sehr gut aufgestellt. Die große Kompetenz und langjährige Erfahrung im Land sei eine hervorragende Grundlage, um die psychischen Folgen der Corona-Krise so gut wie möglich bewältigen zu können.

Weitere Informationen

Spezielle telefonische Beratung für Senioren

Das ZI bietet auch telefonisch eine psychiatrischee und psychologische Beratung für Menschen über 65 Jahren, die durch die Covid-19-Pandemie verunsichert sind, an.  Sie erreichen unsere ÄrztInnen und PsychologInnen montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr telefonisch unter: 0621 1703-3030. Weitere Informationen



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de