Start Institut News

News

Forschende am ZI mit Preisen ausgezeichnet

Für ihre Arbeiten werden Forschende am ZI regelmäßig mit Preisen bedacht. Diesmal hat es Auszeichnungen in den Bereichen Suchterkrankungen, Psychopharmakologie sowie Persönlichkeitsstörungen gegeben.

Menschen applaudieren, weil Forschende am ZI mit Preisen ausgezeichnet wurden.

In den vergangenen Monaten sind etliche ZI-ForscherInnen mit Preisen und Auszeichnungen bedacht worden. Foto: istockphoto.com © eggeeggjiew

Wilhelm-Feuerlein-Forschungspreise

PD Dr. Anne Koopmann und Prof. Dr. Wolfgang Sommer, Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, haben jeweils den Wilhelm-Feuerlein-Forschungspreis der Oberberg Stiftung Matthias Gottschaldt und der Deutschen Suchtstiftung erhalten. Koopmanns Arbeit mit dem Titel „Einfluss appetitregulierender Peptide auf Suchtdruck und Rückfallrisiko bei Abhängigkeitserkrankungen“ wurde im Bereich Anwendungs- oder klinischer Forschung (inkl. Versorgungsepidemiologie) ausgezeichnet. Sommer erhielt den Preis für seine Arbeit “Chronic alcohol consumption alters extracellular space geometry and transmitter diffusion in the brain“ im Bereich Grundlagenforschung / Bevölkerungsepidemiologie. Die Preise sind mit jeweils 4.000 Euro dotiert. 

ECNP Excellence Award

Die medizinische Doktorandin Luzie Eichentopf, Abteilung für Molekulares Neuroimaging, hat für ihren eingereichten Abstract beim Kongress des European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) den ECNP Excellence Award erhalten. Der Abstract trägt den Titel: „Escitalopram: Drug monitoring for dose titration? Systematic literature review on the therapeutic and the dose-related reference range”. Die Auszeichnung richtet sich an NachwuchswissenchaftlerInnen und soll diese ermutigen, ein Poster während des jährlich stattfindenden ECNP-Kongresses zu präsentieren. Eichentopf hat neben 100 Euro die Möglichkeit der Posterpräsentation sowie ein Reisestipendium über 400 Euro erhalten. Seniorautorin der Arbeit ist Xenia Marlene Hart.

Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen 2021

Dr. Robin Bekrater-Bodmann, Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin, hat den mit 10.000 Euro dotierten Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen 2021 erhalten. Bekrater-Bodmann, der seit 2016 die Arbeitsgruppe Körperplastizität und Gedächtnisprozesse am ZI leitet, setzt sich in den prämierten Arbeiten empirisch und differenziert mit dem Körpererleben sowie der Dissoziation bei der akuten und remittierten Borderline-Persönlichkeitsstörung auseinander. Ein klinisch hochrelevantes Ergebnis ist, dass bei Patientinnen, bei denen die Störung remittiert ist, weiterhin die Probleme im Erleben des eigenen Körpers fortbestehen, was neuen Modellen der Persönlichkeitsfunktion und -struktur Vorschub leistet. Der Preis wurde in diesem Jahr virtuell verliehen. Jährlich schreiben die Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen (GePs) und die Asklepios Kliniken Hamburg Preise für klinische Forschung im Bereich der Persönlichkeitsstörungen aus.

DGPPN-Posterpreise

Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) sind die ZI-ForscherInnen Malte Zopfs, Xenia Marlene Hart, Dr. Gerrit Breitfelder und Laura Kärtner mit DGPPN-Posterpreisen ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit jeweils 500 Euro dotiert. Prämiert werden die besten Poster, die auf dem DGPPN-Kongress vorgestellt worden sind. 

  • Malte Zopfs: „Feasibility and validity of EFP-neurofeedback in an adolescent sample of BPD patients“
  • Xenia Marlene Hart: „Wie valide ist der therapeutische Referenzbereich von Aripiprazol und welche Rolle spielt der aktive Metabolit Dehydroaripiprazol? Eine systematische Übersichtsarbeit“
  • Dr. Gerrit Breitfelder: „Entwicklung des Stufensettings 'Selbstgefährdung bei Borderline-Persönlichkeitsstörung' auf allgemeinpsychiatrischen Stationen“
  • Laura Kärtner: „Low Dose Psilocybin in Depression: More than 'Just Placebo'? A research question as part of the German EPIsoDE trial“


Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de