Start Institut News

News

Hengstberger-Symposium: Vortrag zu Hirnforschung und sozialer Interaktion

Unter dem Titel „Social Interaction: Neurobiological Reward Systems and their Role in Mental Health“ wird das Hengstberger Symposium von ZI-Forscher Dr. Martin F. Gerchen mitveranstaltet.

Hengstberger-Symposium: Hirnforschung und soziale Interaktion

Als Preisträger dürfen sie das Hengstberger-Symposium veranstalten: Dr. Martin F. Gerchen (Abteilung Klinische Psychologie, ZI), Dr. Monika Eckstein (Bild Mitte) und Dr. Anna-Lena Zietlow (beide Institut für Medizinische Psychologie am Zentrum für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum Heidelberg). Foto: Patrick Halli/ZI

Vom 6. bis 8. Mai 2019 wird im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg (IWH) das Hengstberger-Symposium „Social Interaction: Neurobiological Reward Systems and their Role in Mental Health“ stattfinden. Auf dem durch die Hengstberger-Stiftung und die Stadt-Heidelberg-Stiftung geförderten dreitägigen Symposium werden international angesehene Experten und exzellente Nachwuchswissenschaftler aus den Feldern Psychiatrie, Psychologie, Biologie und den Neurowissenschaften ihre Forschung präsentieren und innovative und interdisziplinäre Fragestellungen zum Einfluss sozialer Interaktionen auf die (psychische) Gesundheit diskutieren.

Zusammenhang von sozialer Interaktion und Belohnungssystem im Gehirn im Mittelpunkt

Dabei steht der enge Zusammenhang von Sozialen Interaktionen über die gesamte Lebensspanne mit dem Belohnungssystem im Gehirn und unserem psychischen und körperlichen Wohlbefinden im Fokus. Das Symposium soll die Entwicklung innovativer und interdisziplinärer Fragestellungen zur Erforschung des Einflusses sozialer Interaktionen auf die psychische Gesundheit fördern, die zu neuartigen Behandlungsansätzen für psychische Erkrankungen führen können. Das Hengstberger-Symposium wird von Dr. Monika Eckstein, Dr. Anna-Lena Zietlow (beide Institut für Medizinische Psychologie am Zentrum für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum Heidelberg) und Dr. Martin F. Gerchen (Abteilung Klinische Psychologie, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim) veranstaltet. Sie gehören zu den Preisträgern des Jahres 2018 des Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preises, der jährlich an drei Nachwuchswissenschaftler oder Wissenschaftlerteams der Universität Heidelberg vergeben wird. Mit der Preissumme von jeweils 12.500 Euro erhalten junge Forscherinnen und Forscher die Möglichkeit, alleine oder als Team ein interdisziplinäres Symposium im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg durchzuführen.

Vortrag von Prof. Ditzen und Prof. Kirsch

Im Rahmen des Symposiums wird ein öffentlicher Vortrag zum Thema „Ein Paar ist mehr als die Summe seiner Gehirne - Neurowissenschaftliche Untersuchungen zur sozialen Interaktion“ von Prof. Beate Ditzen (Institut für Medizinische Psychologie am Zentrum für Psychosoziale Medizin, Universitätsklinikum Heidelberg) und Prof. Peter Kirsch (Abteilung Klinische Psychologie, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim) am Dienstag, 7.Mai 2019, von 18 bis 19 Uhr im Institut für Medizinische Psychologie Heidelberg (Bergheimer Str. 20, 69115 Heidelberg) stattfinden, zu dem die interessierte Öffentlichkeit eingeladen ist. Der Eintritt ist frei.

 

Weitere Meldungen



Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de