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Renommiertes Stipendium für ZI-Nachwuchsforscher

ZI-Forscher Dr. Christian Paret hat das mit 5.000 Euro dotierte Hamburg Fellowship Persönlichkeitsstörungen erhalten.

ZI-Forscher Dr. Christian Paret hat das mit 5.000 Euro dotierte Hamburg Fellowship Persönlichkeitsstörungen erhalten.

Dr. Christian Paret, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim, hat am 8. September 2018 das mit 5.000 Euro dotierte Hamburger Fellowship Persönlichkeitsstörungen erhalten. Dieses ermöglicht ein Stipendium für einen Aufenthalt an einer international renommierten Forschungseinrichtung im Bereich Persönlichkeitsstörungen und wird jährlich von der Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen (GePs) vergeben. Ausgezeichnet werden vor allem wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Persönlichkeitsstörungen, die den Schwerpunkt auf den klinischen Bezug der Untersuchung legen.

Zusätzliche Behandlung für Borderline-Persönlichkeitsstörung

In seiner Arbeit mit dem Titel „Training der Selbstregulation bei Borderline: Kann affektive Instabilität mit Neurofeedback verändert werden?“ hat Christian Paret einen völlig neuen Ansatz erprobt. PatientInnen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) wurden in einem funktionellen Magnetresonanztomographen (fMRT) mit angstauslösenden Bildern konfrontiert. Zugleich wurde ihnen die Aktivität in einem Teil ihres Gehirns, der Amygdala, optisch auf einer Art „Thermometer“ präsentiert. Die Patienten übten, diese Amygdala-Aktivität herunter zu regulieren, was ihnen nachweislich gelang. Die Methode könnte in Zukunft als eine zusätzliche Behandlung zu den etablierten psychotherapeutischen Verfahren zur Behandlung der BPS eingesetzt werden.