Wissenschaftliches Schlaflabor

Leitung

Wissenschaftliche Leitung Schlafforschung

apl. Prof. Dr. Michael Schredl

Tel.: 0621 1703-1782

E-Mail

Sekretariat: 0621 1703-1783 (Terminvergabe)

K 3, 11-14, 4. OG, Raum 408

Stellvertretende Leiterin Schlaflabor

Dr. Claudia Schilling

Tel.: 0621 1703-1781

E-Mail

K 3, 11-14, 4. OG, Raum 407

 

Schlafambulanz

Beschreibung

Die Forschungsaktivitäten des Schlaflabors umfassen mehrere Schwerpunkte. Ein wichtiges Thema ist die Erforschung der primären Insomnie. Dabei wird überprüft, wie die Gehirnaktivität unter akutem Stress stressige Aufgaben sich von der gesunder Probanden unterscheidet. Ebenso wird überprüft, ob bei dieser Schlafstörung genetische Faktoren eine Rolle spielen. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Untersuchung des Schlafes bei Patienten mit Schizophrenien, das bestimmte Merkmale des Schlaf-EEGs (Spindeln) mit den kognitiven Defiziten dieser Patientengruppe und der schlafbezogenen Gedächtniskonsolidierung zusammenhängen. Des Weiteren wurde in Kooperation mit anderen Abteilungen und Arbeitsgruppen des Hause Projekte durchgeführt: Schlaf bei erwachsenen Patienten mit ADHD und Schlaf und Traumerleben bei Patientinnen mit Borderlinestörung.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erforschung des Träumens als psychisches Erleben während des Schlafes. So ist das Schlaflabor des ZI federführend bei der Multicenter-Studie zum Traumerleben bei Patienten mit Schlafstörungen (N = 4000 Patienten). Weitere Kooperationen mit externen Forschungseinrichtungen sind: Effekte von Lesen auf Trauminhalte (Universität von Swansea, Wales), Einfluss von olfaktorischen Reizen auf das Traumerleben (Universitäts-HNO-Klinik Mannheim), Motorische Fähigkeit und luzide Träume (Institut für Sport und Sportwissenschaften der Universität Heidelberg), Behandlung von Alpträumen (Verhaltenstherapieambulanz der Universität Frankfurt), Einfluss der Pinealisgröße auf die Melatoninausschüttung und den Schlaf (Radiologische Abteilung des Universitätsklinikums Mannheim). Neben diesen Kooperationen wurden zahlreiche Projekte im Bereich der Traumforschung durchgeführt: Metaanalysen zu Geschlechtsunterschieden in der Traumerinnerung und Alptraumhäufigkeit, geschlechtsspezifische Traumsozialisation, Inhaltsanalyse langer Traumserien, und Träume bei Kindern mit ADHD.