Start Institut ZI 2020 Neubau J 4

Neubau J 4

Freiräume, kurze Wege und ein neuer Quartiersplatz

  • Gefördert durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und das Ministerium für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg
  • Bauzeit: Juni 2018 bis Ende 2020
  • Aktuelle Informationen zur Baustelle hier

Auf dem Gelände des ursprünglichen Wirtschaftsgebäudes wird ein Neubau mit direkter Anbindung an das Therapiegebäude entstehen. Mit dem Entwurf und der baulichen Umsetzung hat das ZI ausgewiesene Spezialisten für moderne, patientengerechte Klinikgebäude beauftragt.

Architektonisches Konzept

Mit dem Neubau in J 4 soll ein positiver Lebens- und Arbeitsraum geschaffen werden: Patienten können sich zuhause fühlen, was auch einen positiven Einfluss auf den Genesungsprozess haben wird. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleben einen kommunikativen und inspirierenden und zugleich funktionalen Ort und somit ein angenehmes Arbeitsumfeld.

Der Neubau ist als offenes und lichtes Haus konzipiert. Es werden Blickbezüge nach außen mit viel Tageslicht entstehen, aber auch Rückzugsmöglichkeiten für PatientInnen, die Geborgenheit suchen. Gleichzeitig sind verschiedene Begegnungszonen geplant.

Funktionalität und Freiräume

Die einzelnen Funktionsbereiche sind so im Gebäude angelegt, dass kurze Wege einen reibungslosen und effizienten Betrieb ermöglichen und eine bestmögliche medizinische Versorgung gewährleistet ist. Die vielfältigen Freibereiche bieten PatientInnenen, BesucherInnen und Beschäftigten Aufenthalts- und Bewegungsbereiche. Dachgärten im Staffelgeschoss, Dachterrassen im zweiten Obergeschoss, kleinere Terrassen für die geschützten Bereiche, Gartenhöfe und Innenhöfe sorgen dafür, dass immer ein Bezug nach außen gegeben ist.

Energetisches Konzept

Eine Wärmerückgewinnung ermöglicht einen energetisch effizienten Betrieb. Ein vorgeschalteter Erdkanal bewirkt eine Vorwärmung der Außenluft im Winter und eine Vorkühlung im Sommer. Die Grundkonditionierung der Räume wird über die thermische Aktivierung der Betondecke abgedeckt. Im statisch neutralen Bereich der Decke werden Schläuche eingebracht und mit Wasser durchströmt. Dieses bewährte und kostengünstige System ermöglicht die Nutzung von Niedertemperaturwärme zur Beheizung. Es kann bei Bedarf auch zur radiativen Kühlung eingesetzt werden.

Aufwertung des Quartiers

Das neue Gebäude in J 4 wird sich elegant in die städtebauliche Ordnung einfügen. Mit vier Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss passt es sich harmonisch an das denkmalgeschützte Gebäude des Suchtzentrums an. Auf der Südseite öffnet es sich hin zu einem neu angelegten, grünen Eingangs- und Quartiersplatz mit Therapiegarten und Außenbereich der Cafeteria. Insgesamt werden auf dem Gelände 16 neue Bäume gepflanzt. Somit profitieren nicht nur PatientInnen und MitarbeiterInnen des ZI, sondern die gesamte Nachbarschaft.