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Dr. Alena Michel-Kröhler

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Über mich

Ich habe Sportwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz studiert, wo mir schnell klar wurde, dass mich die Sportpsychologie am meisten interessiert. Ich war damals selbst Leistungssportlerin und fand es spannend, mehr über die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Gedanken und sportlicher Leistung zu erfahren, weshalb dieses Thema auch Gegenstand meiner Dissertation wurde. Ich habe mich dabei vor allem auf ein Phänomen spezialisiert: Rumination (wiederkehrende, aufdringliche, meist negative Gedanken). 

 

Während ich mich in meiner Doktorarbeit hauptsächlich mit korrelativen Zusammenhängen befasste, lag mein Schwerpunkt in der ersten Phase meiner Postdoc-Zeit auf der experimentellen Untersuchung dieses Zusammenhangs. Neben der Entwicklung eines eigenen Paradigmas zur Induzierung von ruminativen Gedanken führte ich zahlreiche Labor- und Feldstudien durch und entwickelte gemeinsam mit meinen KollegInnen eigene Fragebögen. Durch meine Arbeit am ZI habe ich nun die Möglichkeit, meine bisherigen Forschungen um den Aspekt der psychischen Gesundheit zu erweitern. Daher untersuche ich derzeit, wie (sportspezifisches) Grübeln mit der psychischen Gesundheit von Leistungssportlern zusammenhängt.

 

Alena hat ein Diplom in der Sportwissenschaft und einen Doktortitel in der Psychologie. Sie hat zusätzlich die Ausbildung zur Sportpsychologischen Expertin (asp-Curriculum) sowie die Erste-Hilfe-Ausbildung für psychische Gesundheit absolviert. Neben ihrer eigenen leistungssportlichen Tätigkeit im Schwimm- und Rettungssport war sie außerdem jahrelang als Trainerin im Nachwuchsleistungssportbereich tätig. 

Expertise

Sportpsychologie | Dysfunktionale Gedanken | Rumination (auch: Grübeln) | Fragebogenentwicklung | Experimentelle Settings

 

 

Publikationen in peer-reviewed Zeitschriften seit 2006

TOP 5 Publikationen:

  1. Michel-Kröhler A, Kaurin A, Heil LF, Berti S. Self-Distancing as a Strategy to Regulate Affect and Aggressive Behavior in Athletes: An Experimental Approach to Explore Emotion Regulation in the Laboratory.Front Psychol. 2021 11:572030.
  2. Michel-Kröhler A, Wessa M, Berti S. Adverse competition-related cognitions and it's relation to satisfaction and subjective performance: a validation study in a sample of English-speaking athletes.Sci Rep. 2025 15(1):31303.
  3. Grebner K, Michel-Kröhler A, Werner T, Berti S, Wessa M. Differences in predicting athletic burnout and in moderating its relationship with life satisfaction in competitive and leisure athletes.Sci Rep. 2024 14(1):24926.
  4. Michel-Kröhler A, Turner MJ. Link Between Irrational Beliefs and Important Markers of Mental Health in a German Sample of Athletes: Differences Between Gender, Sport-Type, and Performance Level.Front Psychol. 2022 13:918329.
  5. Michel-Kröhler A, Wessa M, Berti S. Adverse competition-related cognitions questionnaire (ACCQ): Development and preliminary validation of a measure identifying different factors of athletes' cognitions related to competitions.Psychol Sport Exerc. 2024 71:102582.


Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) - https://www.zi-mannheim.de